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US-Import als Privatperson – lohnt sich das wirklich?

  • Autorenbild: Dirk & Oli
    Dirk & Oli
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

US-Fahrzeuge faszinieren: starke Motoren, markantes Design, oft deutlich günstiger als vergleichbare Modelle in Europa. Kein Wunder also, dass viele Interessenten überlegen, ein Fahrzeug direkt als Privatperson aus den USA zu importieren.


Doch lohnt sich das wirklich – oder ist der Kauf über einen spezialisierten Händler am Ende die bessere Entscheidung?


US-Import als Privatperson – lohnt sich das wirklich?
US Import als Privatperson - KI generiertes Bild

Der Reiz des Privatimports – und warum er oft unterschätzt wird


Auf den ersten Blick wirkt der Eigenimport attraktiv:


  • günstige Auktionspreise

  • große Auswahl

  • scheinbar direkte Ersparnis



Was dabei häufig übersehen wird:

Der Kaufpreis ist nur ein kleiner Teil der tatsächlichen Kosten und Risiken.



Die Realität beim US-Import als Privatperson


Wer privat importiert, trägt die volle Verantwortung – finanziell, rechtlich und technisch.


Typische Herausforderungen:


  • fehlende Erfahrung bei US-Auktionen

  • unklare oder unvollständige Fahrzeughistorien

  • keine persönliche Fahrzeugbesichtigung

  • hohe Transport- und Logistikkosten

  • Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, Verzollung

  • Umrüstung auf EU-Normen

  • Einzelabnahmen und technische Überraschungen



Besonders kritisch:

Nach dem Kauf gibt es keinen Ansprechpartner, wenn Probleme auftreten.


US Import als Privatperson
US Route by ThierryBEUVE

Kosten: Der vermeintliche Preisvorteil relativiert sich schnell


Viele Privatimporteure rechnen nur:


Kaufpreis + Versand

Die tatsächlichen Gesamtkosten beinhalten jedoch:


  • Auktionsgebühr / Kaufnebenkosten

  • Vortransport Verkäufer → Transporthafen

  • Transport USA → Europa

  • Hafen- und Speditionskosten

  • Zoll & Einfuhrumsatzsteuer

  • Transportkosten Hafen → Händler/Werkstatt/Umrüster

  • Umrüstungen (Licht, Tacho, Abgas, etc.)

  • Erstellung Datenblätter & Sondergutachten

  • Gesetzliche-Abnahmen nach §21 StVZO

  • Reparaturen ohne Gewährleistung



Nicht selten liegt der Endpreis über dem Angebot eines Händlers, der all diese Punkte bereits einkalkuliert hat.



Sicherheit: Der größte Unterschied


Ein entscheidender Punkt ist die Sicherheit.


Beim Privatimport:


  • keine Gewährleistung

  • kein Rücktrittsrecht

  • kein Haftungspartner

  • keine technische Vorprüfung in Europa



Beim Kauf über einen Händler:


  • geprüfte Fahrzeuge

  • nachvollziehbare Historie

  • dokumentierte Reparaturen

  • klare Verantwortung



Gerade bei US-Importen ist Erfahrung entscheidend, um Risiken realistisch einzuschätzen.



Gewährleistung & Garantie – ein klarer Vorteil beim Händler


Privatimport:


  • keine gesetzliche Gewährleistung

  • Risiko bleibt vollständig beim Käufer



Händlerkauf:


  • gesetzliche Gewährleistung

  • oft zusätzliche Garantieoptionen

  • rechtliche Absicherung



Das bedeutet:

Sollte ein Problem auftreten, stehen Sie nicht allein da.


Dodge Charger 5.7 V8
Dodge Charger 5.7 V8 by DHA Performance

Technische Prüfung & Zulassung


Ein seriöser Händler übernimmt:


  • technische Prüfung vor Verkauf

  • Umrüstung auf EU-Standards

  • TÜV-Abnahme

  • Zulassungsvorbereitung



Als Kunde erhalten Sie ein fahrbereites, geprüftes Fahrzeug, statt sich mit Behörden, Prüfstellen und Werkstätten auseinandersetzen zu müssen.



Transparenz statt Risiko


Ein weiterer zentraler Punkt ist die Transparenz.


Beim professionellen Händler:


  • Einsicht in Fahrzeughistorie

  • Auktionsbilder und Dokumentation

  • klare Erklärung von Vorschäden

  • Weitere Dokumente wie §21 Abnahme, Windowsticker, Deutsche Papiere, Carfax & diverse Vermessungen



Beim Privatimport:


  • Abhängigkeit von Online-Fotos

  • fehlende Kontrolle

  • kaum Möglichkeiten zur Reklamation



Gerade bei Importfahrzeugen ist Transparenz kein Extra, sondern Voraussetzung.



Zeit & Nerven – der oft vergessene Faktor


Ein Privatimport kostet:


  • Zeit

  • Geduld

  • Nerven



Ein Händlerkauf bietet:


  • sofort verfügbare Fahrzeuge

  • klare Abläufe

  • feste Ansprechpartner

  • kalkulierbare Kosten



Viele Kunden entscheiden sich bewusst dafür, nicht alles selbst machen zu müssen.


Dodge Challenger Hellcat 6.2 V8
Dodge Challenger Hellcat 6.2 V8 Schalter by DHA Performance

Fazit: Privatimport oder Händler?


Ein US-Import als Privatperson kann funktionieren –

wenn man Erfahrung, Zeit, Fachwissen und Risikobereitschaft mitbringt.


Für die meisten Käufer gilt jedoch:


Der Kauf über einen spezialisierten Händler ist sicherer, transparenter und am Ende oft wirtschaftlicher.

Sie profitieren von:


  • geprüften Fahrzeugen

  • rechtlicher Absicherung

  • Gewährleistung & Garantie

  • transparenter Historie

  • klar kalkulierbaren Kosten



Kurz gesagt:

Der Händlerkauf reduziert Risiken – und macht aus einem US-Traum ein planbares Fahrerlebnis.


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